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Verkündigung durch das Fernsehen

Möglichkeiten und Grenzen in einem sich verändernden Kontext

Daniel Detambel

Fernsehen ist eines der großen epochalen Phänomene des 20. Jahrhunderts. Wer heute Beachtung finden will, ist auf das Fernsehen angewiesen. Das gilt auch für die Kirche. Das Problem: Kirchenprogramme gelten als «Abschaltfaktor». Die Mehrzahl der Zuschauer will unterhalten werden. Die Kirche aber will niemals nur «unterhalten», sondern ihre Botschaft verkündigen. Daß sich aber «Verkündigung» und «Unterhaltung» nicht ausschließen, zeigt der Autor. Das religiöse Fernsehprogramm in Deutschland und der Zuschauer werden in den Blick genommen. Es zeigt sich: Kirchenprogramme sind zwar nicht in der Lage, die leeren Kirchen wieder zu füllen, haben aber dennoch eine wichtige Aufgabe und Chance.
Aus dem Inhalt: Das Problem des religiösen Fernsehens - Medienwirkungen und die religiöse Urteilsstruktur des Menschen - Die rechtlichen Grundlagen - Medienpolitische Stellungnahmen - Leistungen der Unterhaltung - Folgerungen für die Praxis.