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Die «Tannengesellschaft»: Studien zu einer Straßburger Sprachgesellschaft von 1633 bis um 1670

Johann Matthias Schneuber und Jesaias Rompler von Löwenhalt in ihrem literarischen Umfeld

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Monika Bopp

1633 gründeten einige Studenten in Straßburg die «Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen», auf die sie sich noch über 20 Jahre nach ihrer Gründung beriefen. Welche gemeinsamen Ideen und Ziele veranlaßten Jesaias Rompler von Löwenhalt, Johann Matthias Schneuber, Johann Freinsheim, Peter Samuel Thiederich und Andreas Hecht zur Gründung einer gelehrten Gesellschaft? Ausgehend von den Werken aller bekannten Mitglieder untersucht diese Arbeit das gesellschaftliche und geistesgeschichtliche Umfeld der Sozietät in Straßburg sowie die Stellung der Mitglieder zu wichtigen Leitbegriffen. Dies ermöglicht eine Standortbestimmung der einzelnen Mitglieder und ein Gruppenprofil, das die verbindenden Ideen sichtbar macht, aber auch Sonderstellungen aufzeigt, die offenbar die Gruppenidentität nicht beeinträchtigten. Eine Übersicht über sämtliche Adressaten ihrer Casualcarmina gibt Einblick in das Umfeld, in dem sich eine kleine Sprachgesellschaft im 17. Jahrhundert in Straßburg zu profilieren suchte.
Aus dem Inhalt: Die Reformorthodoxie in Straßburg - Johann Schmidt - Die lutherische Orthodoxie in Straßburg - Johann Conrad Dannhauer - Johann Georg Dorsche - Der Späthumanismus in Straßburg - Matthias Bernegger - Johann Heinrich Boecler - Samuel Gloner - Das gesellschaftliche Umfeld in Straßburg - Die «Tannengesellschaft» als «Sprach»-Gesellschaft - Die geistliche Dichtung - Eigene Gegenwart und «alter Teütscher aufrichtigkeit» - Glaube und Wissenschaft - Tabellarische Übersicht über sämtliche Adressaten der Casualcarmina.