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Alter - Freizeit - Sport

Klaus W. Tofahrn

Politumfragen zeigen, daß neben den Brennpunktthemen Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Asyl- und Ausländerproblematik die Bereiche Alter, Gesundheit, Rentensicherungssysteme sowie Freizeit und Sport zum zentralen Diskussionsgegenstand unserer Zeit avancieren. An dieser Diskussion beteiligen sich nahezu alle Gesellschaftsschichten und die gesellschaftspolitisch bedeutenden Makrogruppen. Die Diskussion über das Verhältnis von «Alter - Freizeit - Sport» hat durch die angespannte ökonomische und politische Situation in der Bundesrepublik Deutschland neue Nahrung erhalten. Die Dokumentation läßt sich durch zwei Schwerpunkte kennzeichnen: einen empirischen und einen theoretischen. Das theoretische Erkenntnisinteresse konzentriert sich auf die in der Soziologie anzutreffende Diskussion von Alter und Freizeitsport. Die empirische Dokumentation betrifft die Ausübung von sportlichen Aktivitäten älterer Personen in der Bundesrepublik Deutschland. Anhand des empirischen Materials und der Theoriediskussion soll dieser Diskurs insbesondere unter altersspezifischen Aspekten geführt werden. Damit wird die Frage, ob mit steigendem Alter differentielle Aktivitätsprofile im Sport wirksam werden, zum zentralen Gegenstand dieser Untersuchung erhoben. Neben der theoretischen Aufarbeitung bilden die Ergebnisse unserer Mitarbeiterbefragung bei bundesdeutschen Großunternehmen das Gerüst des Forschungsprojektes.
Aus dem Inhalt: Der demographische Wandel - Aufgaben und Bereiche der Alterssoziologie - Theoretische Ansätze zur Erklärung altersspezifischen Verhaltens und zur Entwicklung der sozialen Ungleichheit - Soziale Schichtung und Alter - Sport und Alter: Ergebnisse der empirischen Erhebung bei bundesdeutschen Großunternehmen - Differentielles altersspezifisches Freizeit- und Sportprofil.