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Ist die Germanistik zeitgenössisch?

Vorträge eines deutsch-polnischen Symposiums

Hubertus Fischer

Sechs Autoren der Adam-Mickiewicz-Universität Posen und der Universität Hannover fragen nach einer «zeitgenössischen» Germanistik. Sie ziehen Bilanz, zeigen neue Wege und geben neue Herausforderungen an. Die Folgen der Wiedervereinigung für die polnische Germanistik werden ebenso bedacht wie die Herausforderungen der technologischen Revolution für eine hermeneutisch geschulte Wissenschaft. Was zeitgenössische Literatur zu einem modernen Sprachunterricht beitragen kann, wird aus fremdsprachenphilologischer Sicht gezeigt. Wie die Germanistik durch eine Öffnung zur Interkulturalität und Intermedialität Zeitgenossenschaft zurückgewinnen kann, demonstrieren Beiträge aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Sicht.
Aus dem Inhalt: Hubertus Fischer: Ist die Germanistik zeitgenössisch? - Stefan H. Kaszynski: Zwischen Umorientierung und Neudefinierung. Zur Lage der polnischen Germanistik nach der Wiedervereinigung Deutschlands - Czeslaw Karolak: Literaturverstehen und Textdidaktik in fremdsprachenspezifischer Perspektive - Reinhold Görling: Zirkulationen - Kleiner Prospekt einer interkulturellen Literaturwissenschaft - Heinz Brüggemann: Literatur und mediale Wahrnehmung in kulturwissenschaftlicher Perspektive - Manfred Geier: Das «Projekt Lem» als Herausforderung für eine zeitgenössische Literaturwissenschaft.