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Albrecht VII. von Mecklenburg und die Grafenfehde (1534-1536)

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Lutz Sellmer

Diese Arbeit basiert auf gründlichem Studium weitgehend unveröffentlichter Quellen. Im Mittelpunkt steht dabei ein bislang vernachlässigter, aber wichtiger Aspekt der für die Geschichte des westlichen Ostseeraums überaus bedeutsamen Grafenfehde (1534-1536): die Rolle Albrechts VII. von Mecklenburg in diesem Konflikt. Weiterhin wird das Handeln Albrechts VII. während der Grafenfehde in den Gesamtzusammenhang der langfristig von diesem Fürsten verfolgten Politik eingeordnet. Auf diese Weise wird deutlich, daß Albrecht VII. entgegen der bisherigen Forschungsmeinung einen wichtigen Einfluß auf die Ereignisse in der Endphase des Krieges ausübte. Der Ausgang der Grafenfehde wirkte sich zudem mit Blick auf die Reformation, die finanzielle Situation des Fürstenhauses und die Entwicklung der Landstände langfristig auf die Verhältnisse in Mecklenburg aus.
Aus dem Inhalt: Die Ambitionen Albrechts VII. von Mecklenburg - Vorgeschichte und Ausbruch der Grafenfehde - Albrechts VII. Auftreten in Dänemark - Die Belagerung Kopenhagens - Die Folgen der Grafenfehde für die weitere Entwicklung Mecklenburgs.