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Die Beratenden Psychiater des deutschen Heeres 1939 bis 1945

Georg Berger

Im Zweiten Weltkrieg gab es im Sanitätsdienst des deutschen Heeres Beratende Ärzte für Psychiatrie. Diese Beratenden Psychiater, insgesamt etwa 60, waren die führenden Vertreter ihres Faches, die sich der Militärpsychiatrie zur Verfügung stellten bzw. eingezogen wurden. Die Arbeit entwirft eine Kollektivbiographie dieser Ärzte und analysiert deren Selbstverständnis. Darauf aufbauend werden die inhaltlichen Aspekte der Tätigkeit der Beratenden Psychiater in medizinischer, medizinethischer, militärischer, politischer und ideologischer Hinsicht untersucht. Im Anhang finden sich Kurzbiographien zu sämtlichen in der Arbeit erwähnten Beratenden Psychiatern.
Aus dem Inhalt: Organisation des Sanitätsdienstes im Heer - Aufgaben der Beratenden Psychiater - Die Beratenden Psychiater als Ärzte im Nationalsozialismus - Psychiatrische Krankheiten und «Truppenpsychologie» - Neurologische Erkrankungen und Verletzungen des Nervensystems - Ethische Dimensionen der militärärztlichen Tätigkeit - Kurzbiographien der einzelnen Beratenden Psychiater.