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Norm und Naturrecht verstehen

Eine Studie zu Herausforderungen der Fundamentalethik

J.Michael Schnarrer

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem des Naturrechts. Die Position des Sozialphilosophen Johannes Messner (1891-1984) wird eingeordnet in den Gesamtraum der Philosophiegeschichte von der Antike bis in die Gegenwart. Besondere Berücksichtigung erhält dabei die Theorie der existentiellen Zwecke. In der Theorie der Normenbegründung werden die Positionen von Bruno Schüller, Franz Furger und Robert Spaemann erörtert. Ebenso kommen Einwände gegen das Naturrecht zur Sprache. Außerdem gibt es eine kritische Auseinandersetzung mit Luhmanns Systemtheorie sowie mit der Liberalismus-Kommunitarismus-Debatte. Damit ist der wirkungsgeschichtliche Ansatz Messners in postmodernes Gedankengut eingeordnet. Schlußfolgernd ergibt sich, daß mit zunehmendem Transzendenzverlust das Grundverständnis für Norm und Naturrecht abnimmt, wobei es gleichzeitig Andeutungen auf eine Renaissance gibt.
Aus dem Inhalt: Natur und Naturrecht - Existentielle Zwecke (J. Messner) - Teleologische und deontologische Normierung - Systemtheorie (N. Luhmann) - Liberalismus/Kommunitarismus - Einwände gegen das Naturrecht.