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Arbeit und Arbeiterschaft im Kalibergbau des Werragebietes

Ein Beitrag zur Geschichte und Soziologie der politischen Arbeiterbewegung Thüringens 1848-1989 mit 129 Quellentexten und zahlreichen historischen Abbildungen

Ingrid Möslein-Hohmann

Im Werragebiet des Landes Thüringen befindet sich eine ergiebige Kalilagerstätte - übrigens eine der bedeutendsten der einstigen DDR. Sie erstreckt sich von Bad Salzungen bis Vacha beiderseits des Werra-Flusses und reicht in den früheren Bezirk Erfurt hinein. Hier lebten und «schafften» die Bergarbeiter der Kalibetriebe seit Jahrzehnten unter jeweils unterschiedlichen sozialen und materiellen Bedingungen, die zunächst in einer mit historischen Fotos und weiteren Abbildungen bereicherten detaillierten Studie beschrieben werden. Der den Zeitraum 1848 bis 1989 erfassende Quellenteil dokumentiert das politische Bewußtsein in der Arbeitschaft ebenso, wie es - etwa in Bezug auf die Situation zu DDR-Zeiten - Formen des vorauseilenden Gehorsams und der Anpassung sowie - mit Blick auf das Dritte Reich - solche der Unterdrückung, Ausbeutung und Verfolgung zeigt. Dieser Band will einen Beitrag leisten zur Geschichte und Soziologie der politischen Arbeiterbewegung unter Berücksichtigung des sozio-ökonomischen Alltags ihrer Mitglieder in einer ländlich strukturierten Region Deutschlands.
Aus dem Inhalt: Arbeits- und Lebensbedingungen zur Zeit des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik - Die NS-Zeit - Die Umbruchphase 1945-1948 - Zur DDR-Geschichte - Quellenteil.