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Zur drogenpolitischen Sinnhaftigkeit und strafrechtlichen Zulässigkeit des Einrichtens und Betreibens von Fixerräumen

Marcus Preusse

Fixerräume, in denen intravenös applizierende Rauschgiftkonsumenten unter hygienischen und streßfreien Bedingungen mitgebrachtes Rauschgift konsumieren dürfen, sind heftig umstritten. Der Verfasser zeigt anhand der bislang mit Fixerräumen gesammelten Erfahrungen, daß das Bereitstellen solcher Einrichtungen aus drogenpolitischer Sicht unbedingt zu befürworten ist. Dabei finden insbesondere medizinische Zusammenhänge Berücksichtigung. In strafrechtlicher Hinsicht zeigt die Untersuchung, daß das Einrichten und Betreiben von Fixerräumen nicht strafbar ist, solange die professionellen Standards eingehalten werden. Die Grenze zum strafbaren Unrecht wird erst überschritten, wenn innerhalb des Raumes die Weitergabe von Rauschgift geduldet wird.
Aus dem Inhalt: Konzeption der Fixerräume - Ursachen des Rauschgifttodes - Beeinflußbarkeit des Mortalitätsrisikos - Die bisherigen Erfahrungen und die Befürchtungen der Gegner - Fixerräume und Strafrecht.