Show Less
Restricted access

Günter Grass und John Irving

Eine transatlantische Intertextualitätsstudie

Series:

Iris Heilmann

Wie kaum ein anderer deutschsprachiger Gegenwartsautor wird Günter Grass von Schriftstellerkollegen im Ausland geschätzt. John Irving machte intertextuelle Relationen zu Grass' Die Blechtrommel und Katz und Maus zu einer grundlegenden Konstruktionsstrategie seines Romans A Prayer for Owen Meany. In ihrer Intertextualitätsanalyse setzt die Autorin Irvings Folgetext als Ganzes in ein dialogisches Verhältnis zu Grass' Prätexten. Dabei stellt sie die wechselseitige Bespiegelung der Texte in den Vordergrund. Irving transformiert die Mehrzahl der von ihm aufgenommenen Analogien ins Positive. Durch seine differenzierte Dialektik von Anknüpfung und Distanznahme entsteht eine semantische Spannung, die auf Grass' Texte zurückwirkt.
Aus dem Inhalt: Konzepte der Intertextualität - Zur Grass-Rezeption in den USA - Die Markierung der intertextuellen Relationen - Intertextualität auf der Ebene der Erzählfiktion - Intertextualität auf der figuralen Ebene - Intertextualität auf der thematischen Ebene - Die Bezüge zum Christentum - Die Funktion der intertextuellen Relationen.