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Identitätsdynamik von Wirtschaftslehrerinnen und Wirtschaftslehrern in den neuen Bundesländern

Eine Studie zur beruflichen Sozialisation im gesellschaftlichen Umbruchprozeß

Fritz Klauser

Die empirische Studie behandelt den Prozeß der Herstellung, Darstellung und Behauptung der beruflichen Identität von Wirtschaftslehrern in den neuen Bundesländern. Den theoretischen Rahmen liefern Identitäts- und Lehrerrollenkonzepte. Den Kern des Forschungsdesigns bilden Intensivinterviews, die sich unter anderem auf die Veränderung der Berufszufriedenheit, das berufliche Selbstverständnis, die wahrgenommene gesellschaftliche Wertschätzung, die berufliche Zielstruktur und die berufliche Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer beziehen. Thematisiert werden außerdem die Veränderungen in den Interaktionsbeziehungen mit den beruflichen Interaktionspartnern sowie die Relevanz zentraler Konzepte der DDR-Pädagogik für das berufliche Handeln unter den veränderten Bedingungen und Anforderungen.
Aus dem Inhalt: Entwicklung der beruflichen Identität im Transformationsprozeß - Veränderung der Berufszufriedenheit, des beruflichen Selbstverständnisses, der wahrgenommenen öffentlichen Wertschätzung, der didaktischen Alltagskultur und der beruflichen Interaktionsbeziehungen im Kontext der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in den neuen Bundesländern.