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Arthur Moeller van den Bruck und die erste deutsche Gesamtausgabe der Werke Dostojewskijs im Piper-Verlag 1906-1919

Eine Bestandsaufnahme sämtlicher Vorbemerkungen und Einführungen von Arthur Moeller van den Bruck und Dmitrij S. Mereschkowskij unter Nutzung unveröffentlichter Briefe der Übersetzerin E. K. Rahsin- Mit ausführlicher Bibliographie

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Christoph Garstka

Diese Monographie schreibt die bislang ungeschriebene Geschichte der ersten deutschen Gesamtausgabe der Werke Dostojewskijs, die Arthur Moeller van den Bruck unter Mitarbeit Dmitrij Mereschkowskijs 1906 bis 1919 im Piper-Verlag, München, herausgegeben hat. Einführungen und Vorworte der Ausgabe sowie die thematisch sensationellen Nachlaßbände, zu deren Beiträgern auch Sigmund Freud gehört, werden vor dem Hintergrund der intensiven Dostojewskij-Rezeption der Weimarer Republik analysiert. Der Verfasser hat unveröffentlichte Materialien aus dem Archiv des Piper-Verlags verarbeitet, darunter Briefe von Less Kaerrick, der Schwägerin Moeller van den Brucks, die unter dem Pseudonym «E. K. Rahsin» die inzwischen meistverbreitete Dostojewskij-Übersetzung des deutschen Sprachraums geliefert hat. Die Monographie beschließt eine detaillierte bibliographische Erfassung der Dostojewskij-Ausgabe sowie der Nachlaßbände in ihren verschiedenen Auflagen.
Aus dem Inhalt: Dostojewskij in Deutschland bis 1906 - Über Moeller van den Bruck - Die Entstehung der Dostojewskij-Ausgabe und der Nachlaßbände - Analyse der Einführungen Moeller van den Brucks und Mereschkowskijs - Ausblicke auf die Dostojewskij-Rezeption nach 1906 - Ausführliche Bibliographie.