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Chemiedidaktik und Unterrichtswissenschaftlichkeit

Zur Analyse der chemiedidaktischen Lehre an deutschen Hochschulen

Henry Hildebrandt

Die Arbeit ist eine Analyse, Bewertung und Reflexion der chemiedidaktischen Lehre an deutschen Hochschulen. Die Untersuchungsinstrumente wurden auf diese zentrale Fragestellung hin entwickelt. Auf drei Ebenen werden Daten gewonnen, die detailreich die chemiedidaktische Lehre beschreibbar machen: Lehrende der Chemiedidaktik wurden schriftlich befragt, für den Zeitraum von 1985 bis 1996 wurden Vorlesungsverzeichnisse ausgewertet und durch die chemiedidaktische Datenbank FADOK wurden Forschungsprozesse und Forschungsstand als Maßstab für die Analyse der Lehrsituation dokumentiert. Die Analyseergebnisse werden auf konsensfähige chemiedidaktische Leitsätze bezogen. Somit kann die Ausbildungssituation am chemiedidaktischen Theoriegebäude gemessen werden. Zentrales Ergebnis der Arbeit ist die Feststellung, daß der Anspruch «Unterrichtswissenschaftlichkeit» in der chemiedidaktischen Lehre nicht erfüllt wird.
Aus dem Inhalt: Ziele und Begründungen - Untersuchungsverfahren - Auswertung und Ergebnisse - Bewertung und Perspektiven - Dokumentation (u.a. umfangreiches Literaturverzeichnis).