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Wege des Lebens

Eine Untersuchung zum personalen Grundansatz der Ethik bei Romano Guardini

Maria Pelz

Autonome Selbstverwirklichung contra christliche Ethik? Daß sich beides nicht widersprechen muß, zeigt das Werk des katholischen Religionsphilosophen Romano Guardini. Das Zentrum der Ethik Guardinis bildet sein Personverständnis. Von ihm her bestimmt sich die innere Systematik seiner Ethik. In der Konfrontation seines Ansatzes mit dem ethischen Denken Kants wird das Anliegen Guardinis kritisch beleuchtet und präzisiert: Die Sinnspitze seiner Ethik ist eine spirituelle; jeder einzelne soll zu seiner gottgeschenkten Einzigartigkeit ermutigt werden. Religionspädagogisch wichtig ist Guardinis Plädoyer für eine umfassende Persönlichkeits- und Gewissensbildung. In ihren vielfältigen und sehr unterschiedlichen Konkretionen erweisen Guardinis Gedanken ihre Aktualität für die Gegenwart.
Aus dem Inhalt: Theologie und Philosophie Guardinis - Personverständnis Guardinis - Gewissen, Gehorsam und Freiheit - Guardini und Kant - Sittliche Verwirklichung.