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Bauernhäuser, Bauernhöfe mit ihren Bergeräumen in Nordwestdeutschland, Jütland und den Niederlanden

Bau- und Gefügegeschichte bäuerlicher Hauptwirtschaftsgebäude aus dem Bereich des Hallenhauses, archäologische Funde und Parallelen zu anderen frühen Holzkonstruktionen

Herbert Schröder

Die Bau- und Gefügegeschichte bäuerlicher Hauptwirtschaftsgebäude Nordwestdeutschlands und ihrer Bergeräume wird von ihren Anfängen im fünften vorchristlichen Jahrtausend bis zu den Bauten unseres Jahrhunderts besprochen. Umfangreiche archäologische Funde dokumentieren Baudetails aus der Frühzeit, ausgegrabene Objekte der nachfolgenden Kulturen, bauliche Verbesserungen, rezente niederdeutsche Haustypen der spät- und nachmittelalterlichen Epoche, die Weiterentwicklung und Bauten unseres Jahrhunderts, den letzten Stand bei bäuerlichen Betriebsgebäuden. Parallelen zu nichtbäuerlichen mittelalterlichen Holzkonstruktionen ermöglichten Rückschlüsse zu Bauernhausdächern. Bäuerliche Haustypen wurden aus den jeweiligen Wirtschaftsformen entwickelt, vor allem aus denen bei der Tierhaltung und Erntetechnik.
Aus dem Inhalt: Jungsteinzeit in Nordwestdeutschland – Bäuerliche Wirtschaftsformen – Dem Wohnen und der Ernteeinlagerung dienender Haustyp – Haus, Hof und Baukonstruktionen – Technischer und wirtschaftlicher Fortschrittsprozeß über 6 ½ Jahrtausende – Einzelne Phasen dieses Prozesses – Die Aufstallung des Viehs in der Bronzezeit – Der Beginn der Getreideernte mit der Sense vor tausend Jahren – Fachwerkkonstruktionen und Steinsockelgründungen seit dem 14. Jahrhundert – Der Mähdrusch in unserem Jahrhundert – Änderung von Bautyp, Bauvolumen und Baugefüge.