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Erlebnispädagogik

Das Erlebnis in der Schule

Torsten Fischer

Grundthema dieses Buches ist die pädagogische Reform der Schule, die der bürokratischen Rationalität und intellektuellen Verstörung öffentlicher Lehranstalten entgegenwirken will. Folgenreiche Ansätze werden unter ideengeschichtlichen Gesichtspunkten zunächst in der Reformpädagogik und in der pragmatischen Pädagogik bestimmt. Darüber hinaus greift der Autor die aspekt- und facettenreiche Programmatik der Erlebnispädagogik auf, die seit Beginn der 80er Jahre kontrovers diskutiert wird. Erstmals wird in diesem Buch der erlebnispädagogische Diskurs im akademischen Begriffsinventar systematisiert, vergleichend entwickelt und kritisch ausgewertet. Bezugstheoretischen Hypothesen zwischen Schul- und Erlebnispädagogik wird auf der Basis einer prozeßtheoretischen Modellierung erlebnis- und handlungsbezogener Schultheorie nachgegangen. Der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen Pädagogik und Erlebnis wird hierbei zum Ausgangspunkt schultheoretischer und schulpraktischer Erörterungen. Dieses Buch wendet sich an Studenten, Lehrer und Hochschullehrer, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter und Psychologen, die der erlebnispädagogischen Prozeßgestaltung eine zukunftsorientierte Forschungs- und Praxisbedeutung schenken.
Aus dem Inhalt: Erfahrungslernen in der Schule - Erlebnis und Pädagogik - Theoretische Funktionen der Erlebnispädagogik - Prozeßtheoretische Schultheorie - Struktur und Funktion erlebnispädagogischer Prozeßgestaltung - Wirksamkeit des Erfahrungslernens im internationalen Vergleich - Erlebnispädagogische Perspektiven schulischer Innovation.