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Zuwanderungspolitik im Spannungsfeld ordnungspolitischer und ethnisch-nationalistischer Legitimationsmuster

Friedrich Blahusch

Durch die Analyse der Zuwanderungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland wird gezeigt, daß gegenüber den drei großen Zuwanderungsgruppen, den Arbeitsmigranten, den Flüchtlingen und den Aussiedlern/Spätaussiedlern im Hinblick auf wirtschaftliche, soziale und politische Inklusion bzw. Exklusion getrennte Zuwanderungspolitiken eingesetzt werden. Zur Begründung für den Zugang oder die Abwehr von potentiellen Zuwanderern, für die Aufenthaltsrechte, den Arbeitsmarktzugang und für die Teilhabe an wohlfahrtsstaatlichen Leistungen und politischen Rechten werden ordnungspolitische und ethnisch-nationalistische Legitimationsmuster herangezogen. Das ethnisch-nationalistische Legitimationsmuster tritt immer dann explizit hervor, wenn vorrangige ordnungspolitische Maßnahmen nicht gegriffen haben.
Aus dem Inhalt: Migration und Zuwanderung in das «besondere Migrationsland Bundesrepublik» - Staatliche Steuerungsmöglichkeiten - Legitimationsmuster und faktische Zuwanderungspolitik gegenüber Arbeitsmigranten, Aussiedlern/Spätaussiedlern und Flüchtlingen.