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Meidling

Beiträge zur Kulturgeschichte des 12. Wiener Gemeindebezirks

Günther Berger

Die Wahl Kaiserin Maria Theresias von Schloß Schönbrunn als Sommerresidenz brachte Meidling wie Hietzing Aufschwung durch Ansiedlung der Hocharistokratie. Wiederentdeckte Schwefelquellen machten Meidling Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts zum beliebten Bade- und Sommerfrischeort. Erst die Wien-Gloggnitzer-Bahn brachte 1841 eine Fernverbindung in die Idylle. Die wasserabhängige Industrie nutzte den Wienfluß, dessen häufige Überschwemmungen zur besonders frühen Verehrung des hl. Johannes von Nepomuk geführt hatten. Einige der in dieser Publikation ausführlich behandelten unikalen Kulturgüter des 1890 zusammengeschlossenen vielfältigen 12. Wiener Gemeindebezirks, wie Haydns Grabstein, Otto Wagners eindrucksvollste Stadtbahnbrücke und die Springer-Villa, überstanden selbst die US-Bombardierung. Teilweise unveröffentlichte Familienarchive ermöglichten biographische Darstellungen bedeutsamer Meidlinger. Durch erhalten gebliebene originale Baupläne und Konsense konnte erstmals eine Chronologie der bezirksspezifischen Malfattigasse erstellt werden.
Aus dem Inhalt: Hl. Johannes von Nepomuk – Kaiserin Maria Theresia und Meidling – Joseph Selleny – Anton Hlavacek – Stalin in Meidling – Karl Jenschke – Wilhelm Traeger – Christine Busta – Vinzenz Szloboda – Joseph Haydns unruhiger Ruheort am Hundsthurmer Friedhof – Theater im Theresienbad – Villa XAIPE – Arbeiterwohnhäuser der Südbahngesellschaft – Springer-Villa – Malfattigasse – Otto Wagners Brücke über die Wienzeile – Das erste Chinarestaurant Wiens – Städtische Büchereien in Meidling.