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Talleyrand in Amerika 1794-1796

Ein Emigrantenschicksal zur Zeit der Französischen Revolution

Eberhard Ernst

Talleyrand wird, mehr als 150 Jahre nach seinem Tod, auch heute noch häufig genannt, und er wird nicht nur als «Fürst der Diplomaten», sondern auch als ein «wahrhaft schöpferischer Staatsmann» bezeichnet. Hinter der Darstellung seines Lebens im Mittelpunkt welthistorischer Ereignisse an der Seite Napoleons oder während des Wiener Kongresses ist ein wichtiger Abschnitt seines Lebens eher in den Hintergrund getreten: die Jahre seines Exils in Amerika. Diese für sein ferneres Lebensschicksal wichtige Zeit darzustellen, ist Gegenstand der Arbeit. Unter den Quellen befinden sich unveröffentlichte Manuskripte aus der Library of Congress in Washington und eigenhändige Briefe. Zahlreiche Abbildungen nach zeitgenössischen Vorlagen veranschaulichen Landschaften und Städte, in denen Talleyrand sich aufgehalten hat: Philadelphia, New York, Boston.
Aus dem Inhalt: Die Rolle Talleyrands während der Französischen Revolution – Exil in England und in den USA – Seine Aktivitäten während des Aufenthaltes in der Neuen Welt – Zusammenarbeit mit Alexander Hamilton – Rückkehr nach Frankreich – Der Weg zum Amt des Außenministers der Direktoriumsregierung und danach Napoleons.