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«...Tochter aus Elysium»

Werden und Uraufführung der Neunten Sinfonie Ludwig van Beethovens und die abenteuerlichen Wege des zerteilten Autographs

Gunda Köhler-Scharlach

Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium – Schillers Postulat der Hoffnung als Impuls sittlichen Handelns ist Leitgedanke der Klassik und dieses Buches. Der Autor fasziniert durch die geglückte Verbindung von erzählendem Stil, wissenschaftlicher Akribie und philosophischem Weitblick. Er beleuchtet Beethovens Ringen um die sinfonische Gestaltung der Freudenode und das ergreifende Autographenschicksal der Neunten Sinfonie. Wir erfahren von Turbulenzen um die Uraufführung, von Edelmut und Habgier wechselnder Besitzer autographer Partiturteile, vom Diebstahl der Konversationshefte durch einen Geheimdienstagenten und von der endlichen Rettung der Handschriften. Das Buch ist getragen von Köhlers ungewöhnlichem Engagement um Aufspüren und Rückführung des im Krieg versprengten Autographs. Ein vielschichtiges, mutiges Buch, das Forschung lebendig werden läßt.
Vom Autor ist auch der Titel Das Zauberflötenwunder. Odyssee einer Handschrift weiterhin lieferbar und kann über den Verlag bezogen werden.
Aus dem Inhalt: Freude, die Tochter aus Elysium, als philosophisch-ethisches Postulat der Hoffnung – Werk- und Wirkungsgeschichte der Neunten Sinfonie – Skandalöser Diebstahl der Konversationshefte – Abenteuerliches Autographenschicksal – Wunder der Überlieferung und Rückführung nach Berlin.