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Musik als Lebensprogramm

Festschrift für Constantin Floros zum 70. Geburtstag

Gottfried Krieger and Matthias Spindler

Die Festschrift vereint Arbeiten vor allem der jüngeren und jüngsten Generation von Schülern und Freunden von Prof. Dr. Dr. h.c. Constantin Floros. Die Beiträge decken einerseits das Forschungsgebiet des Jubilars selbst ab, andererseits finden sich auch Beiträge, die weitere methodische Zugänge und Standpunkte vermitteln. Die historische Spannbreite erstreckt sich von der byzantinischen Musik bis ins 20. Jahrhundert. Dabei werden nicht nur verschiedene musikalische Gattungen (Symphonie, Klaviermusik, Lied, Oper) untersucht, sondern es werden auch biographische, musikhistorische, phänomenologische, Terminologische und sprachphilosophische Problemstellungen behandelt.
Aus dem Inhalt: Konstantinos D. Kakavelakis: Dogmatische und sprachphilosophische Grundlagen der Notationen byzantinischer Musik – Philipp Adlung: Mozart – Mailand – Gasparini – Marion Bless: Gluck und Wagner – Altug Ünlü: Frédéric Chopins Ballade g-Moll op 23 und ihr Stellenwert im zyklischen Zusammenhang - eine Strukturanalyse – Peter Rümenapp: Zur Leitmotivrezeption Franz Liszts – Albrecht Gaub: Anton Rubinstein - Anton Grigor‘ evič Rubinštejn: Russe oder nicht Russe, das ist hier die Frage – Tino Drenger: Giuseppe Verdi: I Lombardi alla prima Crociata. Zur Metamorphose romantischer Inhalte und deren Niederschlag im literarischen und musikalischen Material – Hendrik Lücke: «Im Treibhaus der Schmerzen»: Zu Claude Debussys Gedicht De Fleurs – Wolfgang-Andreas Schultz: Der Weg der Melodie ins 20. Jahrhundert – Alexander Odefey: Gustav Mahler, Johann Sebastian Bach und die Mystik – Bernd Schabbing: Gustav Mahler als Dirigent, Regisseur und Bearbeiter – Sabine Siemon: Gustav Mahlers Wunderhorn-Lieder – Christian Wildhagen: Gattin und Gottesmutter. Die autobiographische Wendung in Mahlers Faust-Interpretation – Thomas Schäfer: Die ‹Wiener Schule› Arnold Schönbergs. Überlegungen zum Schulbegriff – Nikolaus de Palézieux: Welterneuerung und Weltuntergang. Schönberg und Kandinsky – Matthias Spindler: Metamorphose per Anamorphose. Zur Emanzipation der Terz in Schönbergs Klavierstück op. 19,2 – Wolfgang Doebel: Das Klavierstück op. 33b von Arnold Schönberg. Kompositorische Struktur und biographisch-ästhetisches Umfeld – Jörg Rothkamm: Parodistisches Spiel mit der Operntradition in Sergej Prokofjevs L’amour des trois oranges – Gottfried Krieger: «Genie aus dem Ghetto»: Die unveröffentlichten Arbeitstagebücher des österreichischen Musikforschers Harald Kaufmann – Manfred Stahnke: Mein Weg zu Mikrotönen.