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Emigrationspublizistik und Judenverfolgung

Das Beispiel Tschechoslowakei

Rainer Eckert

Das Buch bietet einen Überblick über die wichtigsten politischen Exilgruppen in der Tschechoslowakei zwischen 1933 und 1939 und die Auseinandersetzung ihrer Presse mit der nationalsozialistischen Judenpolitik, der Judenverfolgung, der Lage der deutschen Juden, mit Antisemitismus und Zionismus. Während die Publikationen der «Schwarzen Front» ein sublimer Antisemitismus kennzeichnete, werteten die Zeitschriften von KPD und SPD den Rassenantisemitismus als Schwächezeichen des Nationalsozialismus und als Mittel der Ablenkung im «Klassenkampf». Erstmals bietet die Monographie eine umfassende Bibliographie von Beiträgen zur NS-Judenpolitik und -verfolgung in einem Emigrationsland und eine lückenlose Übersicht über Autoren und Exilzeitschriften in der Tschechoslowakei, die sich mit diesem Thema auseinandersetzten.
Aus dem Inhalt: Die deutsche Emigration in der Tschechoslowakei – Politische Gruppen im Prager Exil – Exilpresse, Exilkunst und Emigrantenverlage – Das Ende des Prager Exils – Die Zeitschriften des Prager Exils und die NS-Judenpolitik.