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Individuum versus Kollektiv

Der Kommunitarismus als «Zauberformel»?

Klaus Beckmann, Thomas Mohrs and Martin Werding

Die alten Fragen nach den sozialethischen Grundlagen einer freiheitlich organisierten Gesellschaft und nach dem Ausgleich zwischen Individuum und Kollektiv sind in jüngerer Zeit noch spannender geworden. Unter dem Sammelbegriff «Kommunitarismus» haben sich in der neueren Theorie einige Ansätze etabliert, die als Gegenpositionen zur individualistischen Sozialphilosophie verstanden werden. Die Beiträge in diesem Band diskutieren diesen Gegensatz aus der Sicht mehrerer sozialwissenschaftlicher Disziplinen. Die Debatte reicht von den geistesgeschichtlichen Wurzeln des Kommunitarismus und Liberalismus bis hin zu zahlreichen Einzelfragen der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Ordnung.
Aus dem Inhalt: Einleitung: Die Herausforderung des Kommunitarismus – Hans Ulrich Nübel: Der Kommunitarismus - eine Ordnungsidee? – Mathias Hildebrandt: Historische Konzeptionen des Selbst in den USA – Bernd Lahno: Verbundenheit als konstitutives Element des Vertrauens – Alessandro Pinzani: Bürgertugenden und Demokratie – Friedrun Erben: Gemeinschaftlichkeit und Gerechtigkeit – Thomas Maak: Verteilungsgerechtigkeit - Kommunitarismus als Zauberformel? – Gerhard Schick/Andreas Renner: Liberalismus versus Kommunitarismus - ein falsches Gegensatzpaar? – Norbert Brieskorn: Menschenrechtsbegründungen im Kontext gemeinschaftlicher Gesellschaftskonzeptionen.