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George Saikos magischer Realismus

Zum Werk eines unbekannten grossen Autors

Joseph P. Strelka

Die beiden grossen Grenzerweiterer des modernen Romans, Robert Musil und Hermann Broch, haben nach dem Zweiten Weltkrieg in der österreichischen Literatur wenige Nachfolger, geschweige denn Fortsetzer gefunden. Der einzige bedeutende Fortsetzer - vielleicht mit Ausnahme von Gütersloh - war George Saiko. Gerade infolge der ästhetischen Schwierigkeiten, bedingt durch seine literarische Grösse im Zusammenwirken mit unglücklichen verlegerischen Umständen, hat er bis jetzt weder durch eine breitere Leserschaft noch durch die wissenschaftliche Kritik auch nur annähernd die verdiente Anerkennung gefunden. Dieses Buch stellt den ersten umfassenden literaturwissenschaftlichen Versuch dar, den Romanen und Erzählungen Saikos sowie seinen kritischen Essays die eingehende Analyse und Anerkennung zu widmen, die sie verdienen.