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Die retrospektive Widerspiegelung der Identitätsentwicklung Jugendlicher anhand autobiographischer Romane von Bernward Vesper, Christa Wolf und Thomas Bernhard

Unter dem Gesichtspunkt der Wechselbeziehung zwischen Identitätsentwicklung und der Entwicklung der Moralstufen des Lawrence Kohlberg

Horst Jesse

Seine Subjekt- bzw. Identitätsbildung hat jeder Heranwachsende selbst zu gestalten, um als verantwortliche Persönlichkeit im Leben zu stehen. Schriftsteller versuchen mit ihren autobiographischen Romanen, eine Hilfe zu geben. Der Verfasser konzentriert sich auf die autobiographischen Romane von Bernward Vesper, Christa Wolf und Thomas Bernhard. Aus der Retrospektive stellen sie ihre Identitätsentwicklung durch ihre Sozialisation dar, in der ihre jeweilige Wertfindung liegt und die ein universelles Stufenmodell erkennen läßt, das mit jenem des amerikanischen Pädagogen Lawrence Kohlberg übereinstimmt. Die Autobiographien verarbeiten literarisch die Wechselbeziehung zwischen Pädagogik, Psychologie und Selbsterziehung. Dies geschieht durch die Schilderung von Dilemmatasituationen.
Aus dem Inhalt: Hilfestellung zu der Persönlichkeitsbildung von Jugendlichen – Denkmuster im Sinne der universellen Werte eines Lawrence Kohlberg.