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Politischer Realismus in Japan- Kontinuität – Neuorientierung – Umbruch

Analyse des Ringens um neue internationale Konzepte

Makiko Hamaguchi-Klenner

Ziel dieser Schrift ist, den in Japan stattfindenden Suchprozeß nach einer sinnvollen weltpolitischen Rolle des Landes zu analysieren und zu untersuchen, ob die unterschiedlichen Positionen zu einem einheitlichen Konzept für Japans zukünftige weltpolitische Position und Einflußnahme konvergieren.
Hierzu werden die politischen Grundeinstellungen maßgeblicher Akteure untersucht, unter denen dem Akademikerkreis ein besonderes Gewicht beigemessen wird, weil er anderen Akteuren in politischen Parteien, in der Wirtschaft usw. die notwendigen geistig-politischen Grundlagen bietet.
Unter Verwendung empirischer Analysen in ausgewählten außenpolitischen Aktionsfeldern werden die unterschiedlichen Positionen eruiert, die insgesamt ein wesentlich breiteres Meinungsspektrum ergeben als die ansonsten gängigen wirtschaftlichen und konflikttheoretischen Untersuchungen. Trotz aller Divergenzen weisen die vorgefundenen Imagebildungsversuche als «Durchschnittsmenge» bemerkenswerte Gemeinsamkeiten auf, die sich vielleicht mit dem Schlagwort «friedliche Marktwirtschaft» umschreiben lassen.
Aus dem Inhalt: Vom ad-hoc-Engagement zur Wahrnehmung konzeptioneller internationaler Herausforderungen – Politische Akteure: Institutionelle Merkmale und geistige Grundeinstellungen – Außenpolitische Aktionsfelder.