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Binationale Familien in Deutschland und die Erziehung der Kinder

Eine Vergleichsuntersuchung zur familiären Erziehungssituation in mono- und bikulturellen Familien im Hinblick auf multikulturelle Handlungsfähigkeit

Pascal Mahmoud Khounani

Der empirischen Untersuchung liegt die Fragestellung zugrunde, ob die familiäre Erziehung in bikulturellen Ehen für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern im Hinblick auf multikulturelle Handlungsfähigkeit besonders förderlich ist. Im Zeitalter weltweiter Migrationsbewegungen kommt diesem Thema große Bedeutung zu. In 154 Familien wurde mittels Fragebögen Datenmaterial über deutsch-deutsche, deutsch-europäische und deutsch-islamische Familien festgehalten, die multikulturelle Handlungsfähigkeit prüfen sollten. Es zeigt sich, daß das bikulturelle familiäre Lernfeld deutlich mehr Impulse für soziale Sensibilität, Konfliktfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit und Selbstvertrauen gibt. Aus den Ergebnissen ergeben sich die Grundlagen sowohl eines umfassenden Erziehungskonzepts, das den Anforderungen einer multikulturellen Gesellschaft gerecht wird, als auch der Dimensionen der Qualifikation entsprechender Berater und Beraterinnen.
Aus dem Inhalt: Einführung in die Forschungsthematik: binationale Familien und Ehen – Überlegungen für ein Konzept multikultureller Handlungsfähigkeit – Familiäres Lernfeld des Kindes als Interaktions- und Kommunikationsstruktur – Bikulturelle Familienwelten: ihre besonderen Chancen für die Entwicklung multikultureller Handlungsfähigkeit – Empirischer Teil – Ergebnisdiskussion: Befunde, Pädagogische Maßnahmen und Forschungsbedarf für die Zukunft.