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Humane Schule

Bausteine für eine permanente innere Schulreform - 94 Thesen aus pädagogischer und psychologischer Sicht

Eberhard Quickert

Die deutsche Schule der Gegenwart bedarf dringend der Reform – einer äußeren wie einer inneren. Letztere ist von zentraler Bedeutung. Es gab im 20. Jahrhundert zwar immer wieder modellhafte Ansätze, diese haben den Unterrichtsalltag der Regelschule jedoch nur selten wirklich erreicht. Das Bemühen um eine humane Weiterentwicklung der Schule krankt vor allem an einer doppelten Enge: Zum einen sucht man einzelne realisierte pädagogische Ansätze gegeneinander auszuspielen und dann als das Modell für die Regelschule der Zukunft zu propagieren. Dies ist aufgrund der sich rapide verändernden und pluralen Welt jedoch zum Scheitern verurteilt – es gibt kein verbindliches Modell, wohl aber zu diskutierende Grundsätze bei der Realisierung vor Ort. Zum anderen mangelt es an der gedanklichen Einbeziehung philosophischer, anthropologischer, historischer, systemtheoretischer, pädagogisch-didaktischer und psychologischer Gedanken bei der häufig technokratisch angelegten Weiterentwicklung der Schule. Diese Denkschrift leistet in der offenen Form von 94 Thesen – unter Einbeziehung der genannten Felder – einen zukunftsweisenden Beitrag zur Diskussion um die innere Schulreform.
Aus dem Inhalt: Humane Schule und ihre ethischen Wurzeln – Wachsende Anforderungen von Gegenwart und Zukunft – Prozess einer permanenten inneren Schulreform – Philosophische, pädagogische und psychologische Überlegungen bei der Diskussion um die konkrete Umsetzung von Schule und Unterricht – Zum Wohl der Kinder und Jugendlichen in der Schule.