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Abschied vom Patriarchat

Entlarvte Strategien der Zurichtung des starken Geschlechts

Lore Toman

Es geht um die universelle Frage, wieso Frauen trotz ihrer erheblichen Qualitäten seit 3.000 Jahren Männern gegenüber in eine so unvorteilhafte Lage kamen. Das erforderte eine Auseinandersetzung mit der Entstehung des Patriarchats, die mit der Angst der Männer vor einem unbewusst für überlegen gehaltenen Geschlecht erklärt wird. Der geniale patriarchale Ausweg erlaubte ihnen, sich aller weiblichen Ressourcen zu bedienen, Frauen aber doch «unter Verschluss» und in Unwissenheit zu halten. Der Anfang liegt im Heiligen Land, aber die Strategie verbreitete sich rasch in den mediterranen Großreichen. Im dünn besiedelten Norden Europas entstand die Entmachtung der Frau erst mit der Christianisierung. Als Beleg werden archäologische, historische und psychologische Fakten sowie Literatur- und Mythenvergleiche herangezogen.
Aus dem Inhalt: Gegenüberstellung skandinavischer und mediterraner Mythologie zur Entlarvung patriarchaler Zwangsvorstellungen sowie gesellschaftlicher Domestizierungstaktiken an Frauen – Patriarchatskritik – Gender-Problematik – Feministische Sozialanthropologie – Kulturvergleiche aus weiblicher Sicht