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Okzitanistik, Altokzitanistik und Provenzalistik

Geschichte und Auftrag einer europäischen Philologie

Angelica Rieger

Die deutschsprachige Okzitanistik lebt. Von ihrer Lebendigkeit legt dieser Band eindrucksvoll Zeugnis ab. Dennoch kann sein breites Forschungsspektrum nicht über den Status der Okzitanistik als «bedrohte Art» innerhalb der deutschen Universitätslandschaft der Jahrtausendwende hinwegtäuschen. Anknüpfend an ihre Pionierrolle in den Anfängen der deutschen Romanistik liegen ihre Chancen indessen auch heute wieder in der Bereitschaft zur Übernahme einer Vorreiterrolle bei der raschen Verwirklichung dreier ganz klarer Ziele: der Optimierung der Nutzung der internationalen Infrastruktur, der neuesten Technologien sowie der kulturpolitischen und soziokulturellen Nischen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes sind bereits weit auf diesem Weg vorangeschritten, der sich ab dem Sommer 2000 auf einer eigenen Homepage unter www.occitania.romanistik.uni-mainz.de fortsetzen wird.
Aus dem Inhalt: Der Band vereint Beiträge von insgesamt über zwanzig namhaften Okzitanisten und Okzitanistinnen aus fünf europäischen Ländern in den Bereichen Altokzitanistik und modernes Okzitanisch in vier diachron übergreifenden Untergruppen: (I) Zukunftsperspektiven, (II) Sprachwissenschaft, (III) Literatur- und Kulturwissenschaft und (IV) Beiträge zur Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte.