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Vincent Lübeck

Leben und Werk

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Wolfram Syré

Durch die Auswertung bisher nicht gesichteten Quellenmaterials wurde die Biographie Vincent Lübecks bezüglich Herkunft, Ausbildung, privater Lebensumstände, Nennung von Schülern, Orgelsachverständigentätigkeit und Bedeutung für seine Epoche ergänzt und korrigiert. Quellen- und Editionskritik sowie das erstmals erstellte Werkverzeichnis berücksichtigen zwei neuentdeckte autographe Kantaten. Die Werkanalysen ergeben, daß Lübeck in seinen freien Orgelwerken den Schritt von der mehrteiligen Satzanlage zum Zyklus Praeludium et Fuga vollzog und daß seine satztechnische Vorliebe Fugen mit Imitationsplänen von einer für ihn typischen Gesetzmäßigkeit galt. Grundlage für die Diskussion «mitteltöniger Urfassungen» und Registrierung der Orgelwerke sind Lübecks Orgelgutachten.
Aus dem Inhalt: Stand der Forschung – Die Vita Vincent Lübecks: Zur Quellenlage – Die Biographie – Vincent Lübeck in Stade und in Hamburg – Beschreibung der Orgeln, die Vincent Lübeck regelmäßig bespielte – Vincent Lübeck als Orgelsachverständiger – Sein Wirken als Pädagoge – Seine Empfehlungen bei der Besetzung von Organistenstellen – Vincent Lübecks Persönlichkeit – Das Œuvre Vincent Lübecks: Werkverzeichnis – Quellen – Editionen und Editionskritik – Werkbesprechung – Das Œuvre Vincent Lübecks in seiner Epoche – Zur Rezeptionsgeschichte seiner Werke – Zur Problematik der sog. mitteltönigen Fassungen – Zur Registrierung der Orgelmusik Vincent Lübecks – Anhang: Dokumente - Stammtafel - Noten - Bilder - Literatur.