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Die Reform der ARD

Notwendige Reformen zur künftigen Erfüllung des klassischen Rundfunkauftrages bei gleichzeitiger Bündelung der Kräfte zur Erzielung von Synergieeffekten

Jochen Springer

Die Reform der ARD beherrscht seit den Thesen von Stoiber und Biedenkopf die rundfunkrechtliche Diskussion. Seit Jahren tobt eine Strukturdebatte quer durch Parteien und Verbände, die oft unsachlich und polemisch geführt wird, immer aber bestimmt ist durch partei- und machtpolitische Interessen sowie wirtschaftliche Fragen.
Die Arbeit überprüft kritisch die bestehenden Strukturen der ARD sowie alle Reformvorschläge nach rundfunkrechtlichen Gesichtspunkten. Erstmals wird ein umfassender Überblick gewährt und eine interessenneutrale Bewertung vorgenommen. Der Autor unterbreitet schließlich selbst Reformvorschläge, die verfassungsrechtlich sinnvoll und wirtschaftlich wünschenswert sind: die Schaffung einer ARD mit sechs gleich starken Landesrundfunkanstalten.
Aus dem Inhalt: Position und Struktur der ARD – Geschichte – Organisationsmerkmale – Programmangebot der Anstalten – Mischfinanzierung – Finanzausgleich – Europäischer Rundfunkmarkt – Verfassungsrechtliche Vorgaben – Grundversorgung – Bestands- und Entwicklungsgarantie – Spartenprogramme – Programmausweitung – Reformvorschläge – Beschlüsse der Länder – Abschaffung des Finanzausgleichs – Neuer Zuschnitt für die ARD – Werbeverbot auch vor acht – Umfangreiche Übersichten und Kartenmaterial.