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Die Nachwehen eines Selbstmordes und allgemeine Fragen der Suizidologie

Mit einem Gastartikel "Suizid bei Unternehmenskrisen</I> von Johann Hüthmair

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Gerhard Bengesser

Der tödliche Ausgang einer suizidalen Handlung eines Familienangehörigen oder einer sonstigen nahestehenden Person läßt die betroffenen Personen in aller Regel in tiefem Schockzustand zurück. Wenn nicht entsprechend aufgefangen, entwickelt sich daraus meist eine sehr tiefe Depression mit meist völlig ungerechtfertigten und entstellten Schuldgefühlen. So werden Hinterbliebene, die sich aufopfernd um den Suizidanten gekümmert haben, ebenfalls von solchen Schuldgefühlen gequält, selbst wenn eine objektive Sicht vermuten läßt, daß es ohne diese Stütze schon früher zum Suizid gekommen wäre.
Im vorliegenden Buch – als Habilitationsarbeit an einer österreichischen Universität eingereicht – werden Hinterbliebene nach einem Krebstod als Kontrollgruppe herangezogen. Ein Exkurs gemeinsam mit Dr. J. Hüthmair über Suizid bei Unternehmenskrisen ergänzt diese Habilitationsarbeit.
Aus dem Inhalt: Mutterboden des Suizids – Philosophische Dimensionen des Suizids – Spezielle Charakteristika der Hinterbliebenen – Ethik und Einzelfragen – Geographische und sonstige Besonderheiten – Vergleich Suizid mit Krebstod – Suizid bei Unternehmenskrisen.