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Zur Geschichte der Kernenergie in der DDR

Redaktionelle Leitung: Peter Liewers / Johannes Abele / Gerhard Barkleit

Peter Liewers and VKTA Rossendorf e.V.

Die Kernenergie bildete die wichtigste Zukunftsoption der Energiepolitik der DDR. Ausbau und Nutzung von Kernkraftwerken blieben allerdings trotz aller Bemühungen weit hinter den Planungen und Erwartungen von Fachleuten und Politikern zurück. Es stellt sich die Frage nach den ökonomischen, politischen und technischen Gründen für diese Diskrepanz.
Eine Dokumentation aus wissenschaftlich-technischer Sicht liegt nun mit den in diesem Buch enthaltenen Beiträgen vor. Sie behandeln die vielfältigen Probleme bei Projektierung, Bau, Betrieb und Rekonstruktion der Kernkraftwerksblöcke ebenso wie bei Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Besondere Beachtung erhält dabei die Sicherheitsproblematik. Der Sammelband bildet damit eine sachliche Grundlage für die weitere Beschäftigung mit der Geschichte der Kernenergie.
Aus dem Inhalt: Johannes Abele/Eckhard Hampe: Kernenergiepolitik der DDR – Siegwart Collatz: Die Rolle der RGW-Organe bei der Entwicklung der Kernenergie in den Mitgliedsländern – Bertram Köhler: Schwerpunkte der Entwicklung im Kraftwerksanlagenbau der DDR – Günter Hentschel: Kernkraftwerk Rheinsberg - Rückblick auf Errichtung, Betriebsergebnisse und Aufgaben – Alexander Schönherr: Die ersten vier Blöcke des KKW Greifswald von der Vorbereitung bis zur Abschaltung – Klaus Ebel: Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) – Reiner Krompaß: Entwicklung und Bau von Anlagen zur Refabrikation und Fabrikation von Brennelementen für Forschungs- und Leistungsreaktoren – Klaus Meyer: Kernenergetische Ausbildung und Forschung an der TUD und IHZ – Siegwart Collatz/Dietrich Falkenberg/Peter Liewers: Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des ZfK Rossendorf zur Kernenergienutzung.