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Die produktive Rezeption E. T. A. Hoffmanns in Frankreich

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Ute Bermann-Klein

Noch heute zählt E. T. A. Hoffmann in Frankreich neben Goethe und Heine zu den bekanntesten deutschen Autoren. Die dortige begeisterte Aufnahme seines Werkes steht in krassem Gegensatz zu der Geringschätzung, die ihm in seiner Heimat entgegengebracht wurde. Unter Einbeziehung unveröffentlichter und in Deutschland nicht zugänglicher Quellen werden Unterschiede und Parallelen im Hoffmann-Bild beider Länder herausgearbeitet. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der detaillierten Textanalyse der in der Nachfolge Hoffmanns entstandenen «contes fantastiques» von Charles Nodier bis Guy de Maupassant. Dabei werden neben den traditionellen Elementen des «genre hoffmannesque» neue Ansätze in den phantastischen Erzählungen der französischen Autoren aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Die Bewertung Hoffmanns in Deutschland und Frankreich – Literarische und außerliterarische Voraussetzungen für die produktive Rezeption – Hoffmann als literarische Gestalt bei Wailly, Janin und Dumas – Imitation und einsetzende Variation bei Nodier, Gautier, Nerval, Mérimée und Erckmann-Chatrian – Die Fortentwicklung des «genre hoffmannesque» bei Balzac, Dumas und Maupassant.