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Was gehen den Staat die Sekten an?

Eine kritische Analyse der Arbeit der Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen</I>

Sabine Anastasia Busse

Die Arbeit gibt einen Überblick über die Funktion von Enquete-Kommissionen und analysiert dazu Punkt für Punkt die Berichte und Debatten der Kommission Sogenannte Sekten und Psychogruppen des Deutschen Bundestages. Die Autorin betrachtet die besondere Zusammenarbeit von Abgeordneten und externen Sachverständigen unter dem Aspekt, welche Möglichkeiten die Kommission zur Beurteilung des gesellschaftlich strittigen Sachkomplexes «Sekten und Psychogruppen» hatte. Was wurde unter diesen Sammelbegriffen überhaupt untersucht? Inwieweit konnten Lösungsansätze präsentiert werden? Wie entwickelte sich die öffentliche Resonanz während der zweijährigen Beratungszeit? Es wird dazu die Rolle der Religionswissenschaft beurteilt und der Sektenbegriff der Kommission untersucht. Dazu werden auch äußere Einflußfaktoren auf die Enquete-Kommission berücksichtigt, wie z.B. die Scientology-Debatte.
Aus dem Inhalt: Enquete-Kommissionen als Instrumente des Deutschen Bundestages – Die Ausgangssituation für die Einsetzung der Enquete-Kommission Sogenannte Sekten und Psychogruppen – Die inhaltlichen Aufgaben der Kommission und die Entwicklung des Auftragsverständnisses – Der Sektenbegriff als Gegenstand der Enquete-Kommission – Die Debatten im Bundestag – Die Öffentlichkeitswirksamkeit – Der Beitrag der Kommission zum gesellschaftspolitischen Spannungsfeld.