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Ist der irreversible Hirnausfall der Tod des Menschen?

Die Problematik des irreversiblen Hirnausfalls und ihre Bedeutung für die Organtransplantationspraxis

Erik Rosenboom

In der gegenwärtigen medizin-ethischen Diskussion wird einerseits behauptet, dass der irreversible Hirnausfall der Tod des Menschen und eine Organentnahme unbedingte Pflicht christlicher Nächstenliebe sei. Andererseits wird mit der gleichen Entschiedenheit behauptet, dass der irreversible Hirnausfall nicht der Tod des Menschen und eine Entnahme lebenswichtiger Organe daher Tötung eines noch lebenden Menschen sei.
Die Studie zeigt, dass diese Alternative keine wirkliche Alternative ist. Der Verfasser verfolgt dabei einen streng konflikt-ethischen Ansatz und erarbeitet eine zuverlässige Argumentationsbasis, aufgrund derer entschieden werden kann, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen Organtransplantationen ethisch zu verantworten sind.
Aus dem Inhalt: Empirische Überlegungen – Philosophische und theologische Überlegungen – Die Auswirkungen der Überlegungen auf die Organtransplantationspraxis.