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Erlösung durch Opfer?

Imre Koncsik

Wie sieht eine Erlösung aus, die das ganze Menschsein von innen und von außen her erfasst? Es scheint ein personales Schuldbekenntnis erforderlich zu sein, um die aussichtslose Lage des Menschen angesichts von Sünde, Schuld und Tod «richtig» und wirklichkeitsgerecht einschätzen zu können. Was wirklichkeitsgerecht ist, wie die menschliche Situation «wirklich» beschaffen ist, wie daraus der Mensch «wirklich» und «wirksam» befreit werden kann, wie und was Gott in Jesus Christus «wirklich» erwirkt, kann eine ontologische Soteriologie klären.
Die These lautet: aus dem geistigen und irgendwann eintretenden biophysischen Tod vermag nur Gott den Menschen in Jesus Christus herauszuführen. Damit sich der Mensch erneut der verlorenen gottmenschlichen Einheit zuwenden kann, muss die Ganzhingabe an Gott angesichts der negativen Situation der Schöpfung als persönliches Opfer dargebracht werden.
Aus dem Inhalt: Ansatz einer ontologischen Soteriologie – Der ontologische Ort der Erlösung – Das ontologische Wesen der Erlösung: wirksame Offenbarung der wirklichen gottmenschlichen Einheit durch Einigung – Realisation der Erlösung durch Opfer – Ontologische Effekte der Erlösung – Zur Konsistenz soteriologischer Konzeptionen – Sind Selbsterlösungsversuche des modernen Menschen realistisch? – Analogie oder Dialektik?.