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Die Geheime Konferenz unter Kaiser Leopold I.

Personelle Strukturen und Methoden zur politischen Entscheidungsfindung am Wiener Hof

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Stefan Sienell

Die Geheime Konferenz war das oberste Beratungsgremium Kaiser Leopolds I. in den wichtigsten außenpolitischen Fragen. Dieses Werk beschäftigt sich auf breiter Quellenbasis mit dem Entscheidungsfindungsprozeß: Wer war wann wofür verantwortlich? Welchen persönlichen Einfluß nahm der Kaiser? Welcher kann seinen Ratgebern zugerechnet werden? Und welche Rolle spielten die Sekretäre als Geheimnisträger in den brisantesten Agenden? Welches waren diese Agenden? Und welche wurden auf anderen Ebenen beraten und entschieden? Welche Modifikationen lassen sich anhand der Sitzungsprotokolle während der langen Regierungszeit Leopolds erkennen und wo liegen die Ursachen für diese Veränderungen? Diese Arbeit klärt die Frage nach dem herrscherlichen Selbstverständnis Leopolds I.
Aus dem Inhalt: Organische Entwicklung der Geheimen Konferenz aus dem Geheimen Rat – ‘Politische’ Ratsgremien neben der Geheimen Konferenz: Deputierte Räte, Geheimer Rat – Personelle Strukturen und Verantwortlichkeiten: Der Kaiser. Seine Räte. Die Sekretäre – Aufgabenbereiche – Gründe für die sinkende Bedeutung des Kollegiums: Aufkommen der spezialisierten Kommissionen und «Regierung aus dem Kabinett».