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Das Museum als Global Village

Versuch einer Standortbestimmung am Beginn des 21. Jahrhunderts

Hans-Martin Hinz

Die nationalen Komitees des Internationalen Museumsrates (ICOM) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen im Mai 2000 die Zeitenwende zum Anlaß, um grundlegende Fragen des Museums im globalen Zusammenhang zu erörtern. Gegenwart und Perspektiven von Museen und Ausstellungen, der interkulturelle Dialog, der Einsatz neuer Medien in Museen, neue Ansätze der Museumspolitik infolge knapp werdender öffentlicher Gelder sowie aktuelle Entwicklungen in der Museumsarchitektur standen im Mittelpunkt.
Aus dem Inhalt: Hans Belting: Das Museum als Medium – Rosmarie Beier-de Haan: Post-national, trans-national, global? Zu Gegenwart und Perspektiven historischer Museen – Kim H. Veltman: Museum im Internet - eine neue Bildungschance. Neue Herausforderungen an die Museen – Gerda Kroeber-Wolf: Die Ausstellung «Talofa! Samoa, Südsee» des Museums für Völkerkunde Frankfurt. Annäherung an die pazifische Realität – Christian Kaufmann: Die Tradition liegt vor uns - Neue Kulturzentren in Melanesien als Partner europäischer Museen – Joseph Noero: Museum Design at the Turn of an Era. The Example of South Africa – Edelbert Köb: Das Kunsthaus Bregenz - eine regionale Kunsthalle – Alfred Weidinger: Projektmanagement für die Datenaufnahme und Digitalisierung von Kunstwerken am Beispiel der Albertina, Wien. Vom Projekt zur täglichen Routine – Wilfried Seipel: Aktuelle Museumspolitik in Österreich – Bernhard Schulz: Das Museum an der Zeitenwende: Eine Standortbestimmung.