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Festschrift für Siegfried Schmalzriedt zum 60. Geburtstag

Susanne Mautz and Jörg Breitweg

Siegfried Schmalzriedt hat sich als Musikwissenschaftler und Hochschullehrer mit einem großen Spektrum an Themen befasst, das den Bereich der abendländischen Kunstmusik und ihrer Theorie vom 16. bis zum 20. Jahrhundert abdeckt. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden insbesondere Veröffentlichungen zum Frühbarock (Monteverdi, Schütz) und Barock (J. S. Bach, Händel), aber auch zum französischen Impressionismus und zum Übergang von der Spätromantik zur Moderne (Wolf, Reger). Herausragend sind seine Arbeiten zur musikalischen Terminologie und zur Geschichte der Musikästhetik.
Diese Vielseitigkeit, die oftmals mit unkonventionellen wissenschaftlichen Denkansätzen gepaart war, spiegelt sich auch in der Themenvielfalt dieser Festschrift wider, zu der Kollegen und Schüler beigetragen haben.
Aus dem Inhalt: Hartmut Krones: Petrarca und Wein, Liebe und Leid. Modale Lizenzen in den Teutschen Liedern Leonhard Lechners – Hartmut Möller: Die Imagination von musikalischer Einheit und Ordnung. Heinrich Schütz und das Requiem der Versöhnung (1995) – Sabine Ehrmann-Herfort: Text und Musik in der frühen italienischen Oper – Susanne Mautz: La Ferinda - Zur Konzeption einer komischen Oper im frühen 17. Jahrhundert – Wolfgang Ruf: Die vokalen Ensembles in Händels frühen Opern und das Kammerduett – Georg von Dadelsen: Eine Woche in Bachs Leben - oder: Praktizierte Utopie – Jörg Breitweg: Anmerkungen zu Carl Philipp Emanuel Bachs VI Sonatine nuove – Klaus Schweizer: «Aber die Phantasie will auch ihr Recht behaupten...» - Beethovens Große Fuge op. 133 für Streichquartett – Ruth Melkis-Bihler: «Che festa, che gioia - e notte d’orrore». Anmerkungen zu drei Opern von Giuseppe Verdi – Walther Dürr: Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor oder: Die Befreiung von der Konvention – Dieter Krebs: Der Chor als «eine der interessanten Personen des Stücks». Über einen Chortypus in Giacomo Meyerbeers Hugenotten – Ulrich Michels: Aspekte zum wiederaufgefundenen Klaviertrio von Claude Debussy – Susanne Popp: Nichts für Sachverständige: Max Regers Charakterstücke für Klavier opp. 82, 115 und 143 – Michael Gerhard Kaufmann: Max Reger und die Neue Musik – Michael Kube: Zum Gattungskontext von Hindemiths späten Streichquartetten – Clemens Kuhn: Seriosität statt Kommerz. Aspekte der Gershwin-Forschung am Ende des 20. Jahrhunderts.