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Der oligarchische Umsturz des Jahres 411 v. Chr. und die Herrschaft der Vierhundert in Athen

Quellenkritische und historische Untersuchungen

Herbert Heftner

Die Sizilienkatastrophe von 413 v. Chr. zog eine tiefgehende Erschütterung der Demokratie in Athen nach sich, in deren Folge im Jahre 411 eine oligarchische Umsturzbewegung die Oberhand gewann. Das daraus hervorgegangene Regime der «Vierhundert» hielt sich allerdings nur vier Monate lang an der Macht, bis es von einer Gegenbewegung demokratischer und gemäßigt-oligarchischer Kräfte gestürzt wurde.
Das vorliegende Werk bietet eine historisch-quellenkritische Untersuchung der Ereignisse von 411, die neben dem Verfassungsumsturz auch die Anfangsphase der Bewegung und die Vorgänge während der Herrschaft der Vierhundert einbezieht. Weitere Schwerpunkte bilden die in der aristotelischen Athenaion Politeia überlieferten Verfassungsentwürfe und die sogenannte «Verfassung der Fünftausend».
Aus dem Inhalt: Die Vorgeschichte des Umsturzes – Der Verfassungsumsturz und die Machtergreifung der Vierhundert – Die «Verfassungsurkunden» in Kap. 30 und 31 der Athenaion Politeia – Die Herrschaft der Vierhundert und der demokratische «Gegenstaat» auf Samos – Athen nach dem Sturz der Vierhundert.