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Interventions- und Veränderungsanalyse

Ein Vorschlag zum Paradigmenwechsel in der Therapie-Evaluation

Roman Görtelmeyer

Die Evaluation von psychologischen und medizinischen Behandlungsmethoden erfolgt zunehmend unter zulassungstechnischen und z. T. missverstandenen ökonomischen Gesichtspunkten anhand einfacher statistischer Versuchsdesigns. Oftmals erhobenes umfangreiches Datenmaterial wird primär unter der Maßgabe der konfirmatorischen Datenanalyse anhand weniger Zielgrößen beurteilt. Mit dem Ziel einer flexiblen Struktur-Veränderungsanalyse wird ein dynamisches Modell entwickelt. Der Vorteil der zu planenden Veränderungsanalyse gegenüber konventionellen Ansätzen besteht in der Verwendung von Informationen aus Abweichungen zwischen Planung und Realisation, unter Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen Strukturen und handelnden Menschen.
Aus dem Inhalt: Konzepte der «Veränderung» in den Wissenschaften – Ziele der Veränderungsanalyse – Sensitivität von Versuchen – Das relationale Modell kontrollierter, intentionaler Veränderung – Diskussion und Ausblick.