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Neue Mikroökonomik und Nachfrageanalyse

Das Stone-Geary-Gossen-Lancaster-Modell

Rainer Hufnagel-Person

Zweck des ökonomischen Handelns ist die Stiftung individuellen Nutzens. Das Konzept des Nutzens ist deshalb für die mikroökonomische Theorie unentbehrlich. Die Begründer der Nutzentheorie im 19. Jahrhundert versuchten deren Theoreme aus der Natur der menschlichen Psyche herzuleiten. Das 20. Jahrhundert löste sich auf dem Wege zunehmender Formalisierung weitgehend von diesem ursprünglichen Begründungszusammenhang. Nutzenfunktionen werden jetzt deduziert als Konsequenz der Rationalität oder induziert als Integral der Nachfragefunktionen. Neue Mikroökonomik und Nachfrageanalyse legt hier eine Synthese vor. Es wird ein Nachfragesystem vorgestellt, das es erlaubt, in den mathematischen Formalismus inhaltliche Überlegungen zu integrieren: Bedarf und Sättigung, Gütereigenschaften und Information.
Aus dem Inhalt: Die Asymmetrie in der Entwicklung der mikroökonomischen Theorie des Haushalts – Die Erklärungskraft der Neuen Mikroökonomik und die systematisierende Funktion des Stone-Geary-Gossen-Lancaster-Modells – Die Stone-Geary-Nutzenfunktion in informationsökonomischer Sicht.