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Der Sonntag und kirchlich gebotene Feiertage nach kirchlichem und weltlichem Recht

Eine rechtshistorische Untersuchung

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Hubert Schiepek

Die Arbeit versucht, ausgehend von den einschlägigen Quellentexten, die Entstehung und Entwicklung des kirchlichen und auch eines weltlichen bzw. staatlichen Feiertagsrechts zu dokumentieren. Der zeitliche Rahmen dieser historischen Untersuchung reicht von den Anfängen des Christentums bis hin zum Ende des 20. Jahrhunderts. Wenn heute tiefgreifende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen zu einer fortwährenden Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit und einer schleichenden Aushöhlung des in Deutschland staatlicherseits gewährten gesetzlichen Sonn- und Feiertagsschutzes führen, so sollten sich die kirchlichen und staatlichen Gesetzgeber ihres rund 1600 Jahre langen Zusammenwirkens hinsichtlich des Sonn- und Feiertagsrechts und ihrer Verantwortung für die Menschen bewußt werden. Sonn- und Feiertage dürfen als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung nicht aus wirtschaftlichen und materiellen Interessen aufgegeben werden.
Aus dem Inhalt: Die Entstehung und Entwicklung des Feiertagsrechts von der Zeit der Apostel bis zum universalkirchlichen Feiertagsgesetz Papst Gregors IX. – Die Entwicklung des Feiertagsrechts vom Liber Extra Papst Gregors (1234) bis zur universalkirchlichen Regelung durch Papst Urban VIII. – Die Entwicklung des Feiertagsrechts von der Apostolischen Konstitution «Universa per orbem» Papst Urbans (1642) bis zur universalkirchlichen Neuordnung durch Papst Pius X. (1911) – Die Entwicklung des Feiertagsrechts im 20. Jahrhundert.