Show Less
Restricted access

«Almas Kinder» – Generationswechsel in der Wissenschaft?

Ursula Bredel and Nicole Hoffmann

Die Personalentwicklung wissenschaftlicher Einrichtungen wird sich in nächster Zeit dramatisch beschleunigen. Viele ProfessorInnen werden bereits in wenigen Jahren das Emeritierungsalter erreichen. Der nachfolgenden Generation fällt die Aufgabe zu, im Rahmen angestrebter Bildungsreformen die Hochschule neu zu gestalten. Im vorliegenden Sammelband werden die anstehenden Herausforderungen aus der Perspektive der JungwissenschaftlerInnen reflektiert. Zur Sprache kommen Aspekte der Selbst- und Fremdwahrnehmung, Auswirkungen des Generationswechsels auf die Fachwissenschaften sowie berufsbiographische Orientierungen von JungakademikerInnen.
Aus dem Inhalt: Ursula Bredel/Nicole Hoffmann: Vorwort – Ursula Bredel: Alma mutatur - Einleitung – Nicole Hoffmann: Zum Zusammenhang von Generationswechsel und Innovation in der Wissenschaft - Ein fiktives Interview mit Ludwik Fleck – Gregor Strick: Zottelige, stammelnde Höhlenbewohner - JuniorwissenschaftlerInnen bei Bosetzky, Lodge und Schwanitz – Martin F. Meyer: Revolution und Verblödung - Eine ungehaltene Rede – Frank Bönker: Generationswechsel und wissenschaftlicher Wandel in Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre Ende der 60er Jahre und heute – Georg Dybe: Die Kinder der gescheiterten Revolution - Volkswirtschaftlicher Generationswechsel und die Dominanz der Neoklassik – Elke Brüns/Urte Helduser: Junge Wilde, alte Weise - Ist der kulturwissenschaftliche Paradigmenwechsel der Literaturwissenschaft ein Generationswechsel? – Christiane Joerk: Wissenschaftsorganisation - Anmerkungen zu einem einmaligen Studiengang – Angelika Gärtner: Berufsperspektiven und Arbeitsmöglichkeiten im Bereich «Deutsch als Fremdsprache» – Bastian Lange: EthnologInnen zwischen beruflichen Identitäten und ethnologischen Wirklichkeiten – Bettina Bannasch/Henning Nuissl: Marsch in die Institute - Zum Berufsrollenverständnis und beruflichen Habitus des wissenschaftlichen Nachwuchses.