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Staat und Gesellschaft unter dem Einfluss der Globalisierung

Reinhard Hildebrandt

Die in jeder Gesellschaft existierende strukturelle Gewalt erhält mit der Globalisierung einen neuen Schub. Der soziale Frieden soll mit geringeren finanziellen Mitteln aufrecht erhalten werden. Die Politik antwortet nicht mehr nur mit neoliberal inspirierter Deregulierung, sondern sucht zivilgesellschaftliche Elemente gegen die weitere Durchökonomisierung der Gesellschaft zu aktivieren. Wie realistisch ist der Versuch zur Zurückeroberung der Hegemonie im Globalisierungsdiskurs und zur Neustrukturierung des Ensembles relativ stabiler sozialer und staatlicher Formen?
Auf dem Hintergrund einer zivilgesellschaftlichen Interpretation wird der Kampf gegen zunehmende Gefährdungen des strukturlosen Gegenhalts dargestellt und bewertet.
Technologische Entwicklungen, Veränderungen im industriellen Produktionsprozess und das stärkere Gewicht Europas erhöhen die Chance zur Durchsetzung zivilgesellschaftlicher Konzepte.
Aus dem Inhalt: Position des Staates in der Gesellschaft – Marktgesellschaft versus Zivilgesellschaft – Shareholder Value: Ein Weg zur absoluten Herrschaft? – Verarmung der Diskursvielfalt gleich Abschaffung der Demokratie? – Staat und Zivilgesellschaft – DaimlerChrysler versus VW? – Bildung als Voraussetzung für Teilnahme am öffentlichkeitswirksamen Diskurs.