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Die unheilige Neugier

Glanz und Elend sozialwissenschaftlicher Forschung in der DDR

Franz-Peter Schimunek

In dieser Arbeit wird ein Kapitel Wissenschaftsgeschichte für die Psychologie, Pädagogik und Soziologie aus der Sicht eines unmittelbar Beteiligten beschrieben. Sie geht der Frage nach, welchen Mechanismen in der DDR Wissenschaftler ausgesetzt waren, mit welchen Schwierigkeiten sie in den verschiedenen Phasen des Forschungsprozesses zu kämpfen hatten, beginnend bei der Arbeit mit der Literatur bis hin zur Publikation der Ergebnisse. Gezeigt werden ausgewählte Forschungsmethoden, mit denen versucht wurde, bestimmte Forschungsergebnisse zu erreichen. Anhand von ausgewählten Beispielen wird der Anpassungsprozeß an SED-staatlicherseits gestellten Forderungen sichtbar gemacht. Die Ambivalenz des DDR-Forschungsbetriebes wird – neben der Verwendung offizieller und halboffizieller Dokumente – durch die Einbeziehung satirischer Elemente verdeutlicht.
Aus dem Inhalt: Die Organisation und theoretische Grundlegung sozialwissenschaftlicher Forschung in der DDR – Die Ausarbeitung und der Einsatz empirischer Forschungsmethoden – Die Auswertung empirischer Untersuchungen – Die Publikation der Ergebnisse.