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Grundzüge geschichtlichen und geschichtsdidaktischen Denkens

Peter Schulz-Hageleit

Wir sind unentrinnbar von Geschichte umgeben und von Geschichten erfüllt, doch wir setzen uns selten bewusst und kritisch damit auseinander. Was ist das für ein innerer Vorgang, wenn uns auffällig eindrucksvolle Vergangenheitszeugnisse zum Innehalten nötigen (beispielsweise alte Gebäude oder Gegenstände, persönliche Erinnerungen, Fernsehsendungen) und wir anfangen, darüber nachzudenken? In welchen Formen sollte dieses Nachdenken stattfinden, wenn es «institutionalisiert» wird, also unter anderem in der Schule? Methodologisch ist die Argumentation einem kritisch konstruktiven Denken verpflichtet, das aus der Tradition der Hermeneutik abgeleitet werden kann. Neu als Thema sind Verdrängungen in Geschichte, Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik.
Aus dem Inhalt: Ranke und das schwierige «Ich» – Die historischen «Tatsachen» und ihre Bedeutungen – Verdrängte Geschichte – Geschichtsbewusstsein und Emanzipation – Das Medium ist die Botschaft – Geschichte erklären/Geschichte verstehen.