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Grammatik und Grammatikvermittlung

Corinna Peschel

Dieser Sammelband enthält Beiträge zur deutschen Grammatik und zu ihrer (unterrichtlichen) Vermittlung. Die Kombination dieser beiden Aspekte wird seit langer Zeit gefordert, ist bis auf wenige Ausnahmen jedoch immer noch ein Desiderat. Die stärker grammatisch ausgerichteten Beiträge beleuchten Teilbereiche des deutschen Sprachsystems unterschiedlicher Größe (Satzbau, thematische Gewichtung, Wortarten, Bau der Nominalphrase, Verbmodus und -tempus). Dabei denken sie eine adäquate Vermittlung mit. Die eher didaktisch ausgerichteten Beiträge haben eine solide linguistische Basis, z.B. bezogen auf linguistisch gut unterfütterten Grammatikunterricht i.a., den Zweitspracherwerb, den Erwerb von Tempuskategorien und Verbformen, die Aspektuales ausdrücken oder die Vermittlung komplexer Nominalphrasen.
Aus dem Inhalt: Ludger Hoffmann: Zur Grammatik der kommunikativen Gewichtung im Deutschen – Hans-Werner Eroms: Die deutsche Wortstellung - dependenzgrammatisch gesehen – Konrad Ehlich: Analytische Sedimente – Jan van Megen: Satzbaupläne und Satzstrukturen des Deutschen – Oddleif Leirbukt: Marco Polo und der Konjunktiv: Würde Marco Polo heute fliegen - wir sind sicher, wir könnten mit seinem Beifall rechnen – Peter Eisenberg/George Smith: Der einfache Genitiv. Eigennamen als Attribute – Wolf Gewehr: Der Gebrauch des Wortfelds «brauchen» bei Joseph von Eichendorff im Vergleich zu Lessing und Kafka – Gerlind Belke: Pisa: Wie schief liegen wir wirklich? Konsequenzen für den Grammatikunterricht in einer vielsprachigen Gesellschaft – Wilhelm Grießhaber: Türkisch auf deutscher Grundlage? Schreibprozesse eines Jungen in der schwächeren Sprache Türkisch – Uta Quasthoff: Tempusgebrauch von Kindern zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit – Angelika Gärtner: Jetzt war sie ja den am Lieben. Die Progressivkonstruktion - ein Fall für die Didaktik? – Corinna Peschel: Hilfe einer auch erst Ahnenden für zukünftige Sprachlerner bei der korrekten Verwendung von Nominalphrasen. Syntaktische und semantische Informationen zur Valenz von Substantiven - ein Fall für die Wörterbücher?